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Normale Version: Johan Andreas der Mouw: Zo’n teer jong meisje! Ja, zo lief bedeesd...
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Johan Andreas der Mouw
1863 - 1919


Zo’n teer jong meisje! Ja, zo lief bedeesd,
zo kind!. En dubbel grac’lijk, want ze is blond.
Ze houd –zegt moeder- ook haar geest gezond,
omdat ze op haar raad goede boeken leest.

Ze kleurt, wanneer een heer haar groet, en vreest,
dat net zijn terrier met haar herdershond
zo raar gaat doen, twee poten van de grond,
neen maar! zo’n vies en onfatsoenlijk beest!

Louys-verraad ze- kan haar niet bevallen,
wel Heine en Er, der herrlichste von Allen.

Ze haat, dubb’le afgunst, de mooie cocotte,
dweept met Don Juan en lacht om Don Quijote:

in schijnbare Artemis ligt op de loer
hunkrend, demonisch, la bête d’amour.




So zierlich, schüchtern, wie dies Mädchen ist, -
Ein Kind! und doppelt schön, denn sie ist blond.
Sie hält - dank Muttern - auch den Geist gesund,
da sie auf ihren Rat hin Bücher liest.

Sie wird verlegen, wenn ein Herr sie grüßt,
hat Angst, sein Boxer und ihr Schäferhund,
die könnten, - irgendwie - hier auf dem Grund -
nein also! So ein widerliches Biest!

Untreue kann ihr gar nicht recht gefallen
und Heine ist der herrlichste von allen.

Ja doppelt neidisch, hasst sie die Kokotte,
Sie schwärmt für Don Juan, lacht über Don Quijote:

Als Artemis, scheint es, belauert nur
dämonisch, lechzend sie la bête d'amour.
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