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Normale Version: Willem Kloos: Ik denk altoos aan u, als aan die dromen
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Willem Kloos
1859-1938 Niederlande



Ik denk altoos aan u, als aan die dromen
Waarin, een gansen, langen, zaalgen nacht,
Een nooit gezien gelaat ons tegenlacht,
Zo onuitspreek’lijk lief, dat, bij het domen

Des bleken uchtens, nog de tranen stromen
Uit halfgelokene ogen, tot we ons zacht
En zwijgend heffen met de stille klacht,
Dat schone dromen niet weerommekomen...

Want alles ligt, in eeuw’gen slaap bevangen,
In de’ eeuw’gen nacht, waarop geen morgen daagt –
En heel dit leven is een wond’re, bange,

Ontzetbre droom, dien eens de nacht weer vaagt –
Maar in dien droom een droom, vol licht en zangen,
Mijn droom, zo zoet begroet, zo zacht geklaagd...



Ü: ZaunköniG

Ich denk an dich, wie an die wundersamen
Träume, einer langen, sel’gen Nacht,
wo ’n nie gesehenes Gesicht uns lacht,
unsagbar lieb, daß aus den Dämmerdramen

das blanke Schluchzen, bald die Tränen kamen,
aus halboffenen Augen, bis wir sacht
uns still erheben, seufzend noch gedacht,
daß all die Träume nie mehr wiederkamen.

Denn ewig liegen sie in Schlaf gefangen,
in jüngster Nacht, auf die kein Morgen tagt.
Dies ganze Leben ist zum Wundern, Bangen,

Ein Alptraum, dem uns einst die Nacht entsagt,
Doch dieser Traum voll Lichtern und Gesang,
Mein Traum sei süß begrüßt und sacht beklagt.
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