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Normale Version: George Meredith: Pictures of the Rhine 1
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George Meredith

Pictures of the Rhine

1

The spirit of Romance dies not to those
Who hold a kindred spirit in their souls:
Even as the odorous life within the rose
Lives in the scattered leaflets and controls

Mysterious adoration, so there glows
Above dead things a thing that cannot die;
Faint as the glimmer of a tearful eye,
Ere the orb fills and all the sorrow flows.

Beauty renews itself in many ways;
The flower is fading while the new bud blows;
And this dear land as true a symbol shows,

While o'er it like a mellow sunset strays
The legendary splendour of old days,
In visible, inviolate repose.



I.

Den Geistern bleibt Romantik stets unsterblich,
die sich ein reines Kindsgemüt erhalten,
so wie die Rosendüfte unverderblich
sich in verstreuten Blättchen noch entfalten

zur mythischen Verehrung, denn dort scheint
den Toten etwas, das nicht sterben kann.
Es mutet wie ein Trauerschimmer an,
bevor das Auge überläuft und weint.

Schönheit erneuert sich auf manche Weise:
Die Blüte welkt, die andre neu entsprang,
die sich als ein Symbol der Landschaft zeigt,

wie sich ein sanfter Sonnenuntergang
mit aller Pracht vergehnder Tage neigt,
so offensichtlich, ungestört und leise.
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