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Normale Version: H. Coleridge: Whither – Oh – whither, in the wandering air
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Hartley Coleridge


Whither – Oh – whither, in the wandering air
Fly the sweet notes that ‘twixt the soul and sense
Make blest communion? When and where commence
The self-unfolding sounds, that every where

Expand through silence? seems that never were
A point and instant of that sound’s beginning,
A time when it was not as sweet and winning,
As now it melts amid the soft and rare

And love-sick ether? Gone it is – that tone
Hath pass’d for ever from the middle earth;
Yet not to perish in the music flown –

Ah no! – it hastens to a better birth!
Then joy be with it; - wheresoe’er it be,
To us it leaves a pleasant memory.




Wohin entflieht in diesem Wechselwind
die Note, die bewirkt die Kommunion
von Seele und Gemüt? - Wann und wo beginnt
sich zu entfalten dieser erste Ton,

der jede Stille füllt? Es scheint, nie war
er nur ein Punkt, von Anbeginn
den Raum durchmessend, den er ganz gewinnt,
mit ihm verschmolzen, dennoch zart und klar

im liebe-vollen Äther. - Bald verklungen,
für immer schwindet die Musik von hier.
Nur nicht im Abklang nun zugrunde gehen, -

Oh nein! weit voller wird sie neu erstehen,
und Freude sei dann allezeit mit ihr.
Uns hinterläßt sie die Erinnerungen.
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