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Normale Version: Olli Wuorinen: Neiti Ida Basilier’in muistokirjaan
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Olli Wuorinen
(Olof Berg)
1842 - 1917 Finnland

Neiti Ida Basilier’in muistokirjaan

Kun kevään käsi hanget hautaan lykkää,
Jo kuuluu ääni laululintujen,
Sen vuoks’ se aik’ on raitis, riemuinen,
Ah muutoin ois niin kolkkoa ja mykkää!
Vaan silloin suonet virkeämmin tykkää,
Kun, puhjetessa nurmikukkasen,
Säveltää itse satakielinen,
Oi silloin liikkuu mieli, sydän sykkää.
Pois valta yön, pois valta hallan harmaan,
Jo satakieltä Suomi kuuntelee,
Jo puhjennut on taiteen kukka varmaan,
Niin suloisesti soinnut helkkyilee, –
Ja satakieli, isänmaamme armaan
Iloksi, onpi Ida Basilier.



Fräulein Ida Basilier ins Stammbuch

Geht an den Gräbern erst der Frühling um,
erklingt auch bald der Vögel zarter Schall.
Der Fluss der Zeit erfrischt sich überall,
der bisher noch so öde war und stumm!

Die Adern neues Leben in sich tragen;
auf grünen Wiesen stehn die Knospen prall.
Schon komponiert ihr Lied die Nachtigall,
schon sich Gefühle regen, Herzen schlagen,

wenn Tag die lange Frostnacht von sich schiebt.
Horch! Es giebt schon Nachtigallen hier;
gewiß, daß es auch wieder Blumen giebt.

So eine klingend anmutige Zier,
wie diese Nachtigall die Heimat liebt, -
Sie freut sich! - Freu dich, Ida Basilier!
Hallo Francesco,

Daß der Frühling den letzten Schnee ins Grab schiebt ist sicher bildlich zu verstehen.
Im Deutschen klingt das aber irgendwie ungelenk.

Vielleicht geht es auch so (?):


Zitat:Geht Frühling erst am letzten Schneerest um,


LG ZaunköniG
Hallo ZaunköniG,

gewiss ist es bildlich gemeint, wie „Frühlings Hand“ die verkrusteten Winterreste ins Grab befördert, und es lässt sich nicht einfach jedes in einer fremden Sprache entworfene Bild detailgetreu in der eigenen, zumal in dichterischer Form, nachzeichnen. Dein Vorschlag (Zitat) ist aber sicherlich dem Original näher als die ursprüngliche Fassung.

LG Francesco
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