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Normale Version: Pieter Corneliszoon Hooft: De stralen mijns gesichts...
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Pieter Corneliszoon Hooft
1581 – 1647 Niederlande

De stralen mijns gesichts die ‘r mengden inde stralen,
Van uwe schoonheits glans, en van u oogen claer,
Weerkerende tot mij, soo brachten sij met haer
De waer Beeltenis dies’ onvoorsichtich stalen,

Van 't Aerdichst das natuir deed’ in u voorhooft malen,
En 't waerdichst van u geest, datmen mach lesen daer.
Dees voerdens’ in mijn hart, dat voelende ‚t beswaer,
Maeckt van de noot een duecht, en gaet haer selfs in halen.

Sij maecktent tot een kerck daer s’ als godin geëert,
Gestadlich ’t harte dwingt tot vyerige begeert
Van ’t geen dat haer gelijckt, met hete blixem koortsen,

Voor overst van mijn siel, daer werts’ erkent alleen,
En van den drang van mijn gedachten anngebeen
Daer branden tot haer eer duisent en duisent toortsen.




Ü: ZaunköniG

Das Strahl’n meines Gesichts mischt sich in jene Strahlen
aus ihrer Schönheit und aus ihrer Augen Glanz.
Kehr’n sie zurück, so bringen sie mit Eleganz
ihr wahres Bild, und unvorsichtig stahlen

sich auf ihre Stirn die Zeichen und sie malen
und verkörpern deinen Geist, so voll Brillanz,
und fördern meine Sehnsucht, leihen ihr Substanz,
kehrn meine Not zur Tugend, die sie mir empfahlen.

Mein Herz wird ihr zur Kirche, in der sie geehrt,
Sie lehrt mich strenge Zucht, daß man sie mehr begehrt
um ihre Haare, die mich locken allzu gerne.

Doch erkennen wird sie meine Seel’ allein,
die drängt, daß jeder der Gedanken hehren Schein
für sie nur brennt, wie abertausend andre Sterne.
Eine kleine Korrektur:

Das Strahl’n meines Gesichts mischt sich in jene Strahlen
-->
Das Strahlen meines Antlitz' mischt sich jenen Strahlen
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