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Normale Version: E. A. Robinson: Maya
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Edwin Arlington Robinson

Maya


Through an ascending emptiness of night,
Leaving the flesh and the complacent mind
Together in their sufficiency behind,
The soul of man went up to a far height;

And where those others would have had no sight
Ore sense of else than terror for the blind,
Soul met the Will, and was again consigned
To the supreme illusion which is right.

“And what goes on up there,” the Mind inquired,
“That I know not already to be true?” –
“More than enough, but not enough for you,”

Said the descending Soul: “Here in the dark,
Where you are least revealed when most admired,
You may still be the bellows an the spark.”



Maya

Durch diese Leere aufsteigender Nacht,
erlauben Fleisch und Geist, mit ihrem Leben,
selbstgerecht, der Menschenseele eben,
daß sie sich auf zu fernren Höhen macht;

dort wo die andern beiden keine Sicht
und kein Gefühl als Taubheit mehr erleben,
dort hat die Seele sich dem Willen hingegeben,
der höchsten Illusion, dem wahren Licht.

„Und was gibt’s dort“, so fragt der Geist, „was ich
nicht selber als Erkenntnis schon gewahrt?“
„Mehr als genug, doch nicht genug für dich!“,
sagt die gesunkne Seele, „Hier im Dunkeln,
wo du dich beispielhaft geoffenbart,
sei du der Blasebalg und sei der Funken.“
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