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Normale Version: Rudyard Kipling: The Press
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The Soldier may forget his Sword,
The Sailorman the Sea,
The Mason may forget the Word
And the Priest his Litany:
The Maid may forget both jewel and gem,
And the Bride her wedding-dress-
But the Jew shall forget Jerusalem
Ere we forget the Press !

Who once hath stood through the loaded hour
Ere, roaring like the gale,
The Harrild and the Hoe devour
Their league-long paper-bale,
And has lit his pipe in the morning calm
That follows the midnight stress-
He hath sold his heart to the old Black Art
We call the daily Press.

Who once hath dealt in the widest game
That all of a man can play,
No later love, no larger fame
Will lure him long away.
As the war-horse snuffeth the battle afar,
The entered Soul, no less,
He saith: "Ha! Ha!" where the trumpets are
And the thunders of the Press!

Canst thou number the days that we fulfill,
Or the Times that we bring forth ?
Canst thou send the lightnings to do thy will,
And cause them reign on earth ?
Hast thou given a peacock goodly wings,
To please his foolishness ?
Sit down at the heart of men and things,
Companion of the Press !

The Pope may launch his Interdict,
The Union its decree,
But the bubble is blown and the bubble is pricked
By Us and such as We.
Remember the battle and stand aside
While Thrones and Powers confess
That King over all the children of pride
Is the Press - the Press - the Press !

Soldaten vergessen Schwert und Tod,
der Seeman die wogenden Meere,
der Freimaurer völlig Hirams Gebot,
der Priester den Herren samt Lehre,
die Maid gar Juwelen und Tand
die Braut noch Brautkleid und Messe,
doch eher vergisst sein gelobtes Land
ein Jude als wir die Presse.

Wer einmal den Druck der Stunden durchstand,
bis aufs Band ein Gewitter von Zeilen
herabfiel und schwarz seine Heimat fand,
auf Papier fast in Meilen um Meilen,
dann morgens genüsslich sein Pfeifchen schmaucht,
nach der Hektik an nächtlicher Stätte
hats Herz in die Schwarzkunst der Tinte getaucht,
gehört der Morgengazette.

Wer Mitglied im Team war im größten Spiel,
das jemals wir Männer je treiben
den lockt weder Liebe noch größeres Ziel
für lange je fort, dort zu bleiben.
Wie ein Schlachtross den Kampf von weitem schmeckt,
geht’s dem Jünger der Setzmaschinen,
er sagt stets Jawoll, wenn das Horn ihn weckt,
dem Donnern der Presse zu dienen.

Wer kann sie je zählen die Tage all,
jede Times, diese Tage zu füllen?
Befiehlst du dem Blitz und dem Donnerknall
die Erde zu schrecken nach Willen?
Hast je du dem Pfau eines Adlers Flug
gewährt, seine Narrheit zu letzen?
Dann kannst du den Kern aller Dinge mit Fug
und Recht, du Ritter der Presse, setzen.

Der Papst verkündet ein Interdikt,
die Union den Lohn nach Plaisir,
doch wie man die Seifenblasen zerpickt
wie sie aufbläst, das wissen nur wir.
Erinnre des Kampfs dich und steh abseits
wenn Throne und Mächte gestehen,
dass Herrscher und Sieger ist jeden Streits,
die Zeitung vom Tagesgeschehen.
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