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Normale Version: France Prešeren: Sonetni venec 11
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France Prešeren
1800 - 1849 Slovenien

Sonetni venec

11



Ur temnih so zatirale jih sile
vse pevca dni, ki té ti pesmi poje;
obup, življenja gnus, začela boje,
Erinje vse so se ga polastile.

Ko v veži je Orest Diane mile
zadóbil spet bil zdravje duše svoje,
tak bi bile se od ljubezni tvoje
vmirile prsi, lica se zjasnile.

Zbežale so te sanje krátkočasne,
bilo blisk nagel upanje je célo,
ki lé temnejši noč stori, ko ugasne.

Od tud ni več srce bilo veselo;
kako bile bi poezije jasne!
Lej, torej je bledó njih cvetje velo!



11


Chancenlos in dunkler Stund verbleicht
der Trieb. Von Tag zu Tag: der Dichter muß
mit der Verzweiflung kämpfen, Überdruß
der der gefürchteten Erinnye gleicht.

Nur Ruhe war Orestes Wunsch gewesen;
Diana gab was er erbat so oft.
Genauso habe ich von dir erhofft,
ich würde bald im Herz durch dich genesen.

Doch will der Traum nur kurz bei mir verweilen:
Ich hoffte wie ein Blitz sich kurz entfacht
und um so dunkler scheint danach die Nacht.

Die Trauer nicht mehr aus dem Herzen weicht
und weinen müssen alle meine Zeilen
ohne dass der Trieb das Licht erreicht.
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