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Normale Version: Willem Kloos: Die stomme, bleeke schaduw aan mijn zijde
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Willem Kloos
1859 - 1938 Niederlande


Die stomme, bleeke schaduw aan mijn zijde,
Dat bitter-lieflijk beeld van 't Lief-verloren,
Wil met haar peillooze oogen mij doorboren,
In onbeweeglijk staren te allen tijde, -

En staart te strakker, wen ik 't snerpendst lijde,
En, on-ont-vliedbaar, komt mijn stap te voren
Ten stillen stroom, wiens bleeke waatren gloren
Van verre, kruipend door de vale weide.

O, doodlijk-wreede, die met lach en lonken
Ten doode doemt, wie de oogen naar u hieven,
En zelf-verbrijzelend zich-zelf u schonken,

In 't smarten sterk, maar eindloos zwak in 't lieven,
Die, diep in 't zelf-verkozen graf geklonken,
Nog de armen strekt, mijn hulploos hart te klieven.




Der stumme, bleiche Schatten mir zur Seite,
das herbe Bild der Lieb' die ich verloren,
will mich mit seinem tiefen Blick durchbohren,
starrt unbewegt mich an zu allen Zeiten,

und starrt so starr, daß ich ein Stechen leide,
ich meinen Schritt doch dahin lenken muß,
wo Lichter schimmern auf dem stillen Fluß,
der sich von Ferne windet durch die Weide.

Oh, grausam, der durch süßen Blick gelenkt,
dem Tod geweiht ist, wenn das Auge zielt,
sich selbst zerstörend dir vollkommen schenkt,
der schwach geliebt wird aber stark muß leiden
und wenn ihn schon die Grabkapelle spielt,
die Arme streckt, du magst mein Herz zerschneiden.
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