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Normale Version: Helène Swarth: VINCENT VAN GOGH
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Helène Swarth


VINCENT VAN GOGH

Galgroen, de lucht, de boonren, groen als slangen -
Een stormgefolterd graanveld, waar, rouwzwam,
Neerstrijken raven uit een hemel, hard
En dreigend blauw — aIs vlammen van verlangen,
Vreemdpaarse boonren, in hun vaart verstard ,--
Zelfs bloesemtuinen lijken droefheidzangen -
De kamer grijnst, of lag daar angst gevangen .-
Felgeel een bloemtuiI gilt een kreet van smart.
Eenzame en goede, van uw tragisch Ieven,
Zoo arm, zoo rijk, hoe mild uw schoonheid gevent
Kon géen u lieven? kon u géen verstaan?
O had ik mogen aan uw voeten kniélen,
U brengen troost van u verwante zielen,
0 gij, die moest in waanzin ondergaan!



VINCENT VAN GOGH

Gallgrün die Luft, Die Bohnen grün wie Schlangen
und auf ein sturmgepeitschtes Weizenfeld
läßt sich ein Krähenschwarm herab. So hart
droht dort das Blau - Wie Flammen von Verlangen
fremdviolette Bohnen, just erstarrt.
Selbst Blumengärten gleichen Klaggesang,
Die Kammer grinst, als läg dort Angst gefangen
und gelb im Blumenstrauß ein Schmerzshrei gellt.

Einsam und gut. Durch solch ein tragisch Leben,
so arm, so reich, kannst du die Schönheit geben.
Kannst du nicht lieben? Kannst du nicht verstehen?

Oh, daß ich doch zu deinen Füßen fiele
und brächte Trost deiner verwandten seele,
Oh dir, der mußt im Wahnsinn untergehen!
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