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Normale Version: Heiman Dullaert: De bekeerde moorder
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Heiman Dullaert
1636 - 1684

De bekeerde moorder

Die langs het aardryk zworf om op wat buit te passen,
Wiens flukse wakkerheid de reizenden verriedt,
Heeft hier, dus vast geknelt, de volheit zelf bespiedt,
En komt het Hemelryk tot roofgoet te verrassen.

Die diep in eenzaamheid de hand wiesch in de plassen
Van een verdoemend bloet, wort hier, daar 't yder ziet,
In 't zaligende bloed, dat Jesus vast vergiet,
Aan hand, aan lyf, aan ziel, van bloedschult afgewassen.

Hy, in zyn Moorderschap van schaduwen verplicht,
Word in 't geloof bedaagt van een genadelicht,
Terwyl zyn quynend oog 't natuurlyk licht gaat derven,

De Kruisnacht, door het recht den booswicht aangezeit,
Word den Boetvaerdigen een dag van zaligheit:
Die dood was toen hy leefde, "ô! leeft hier in zyn sterven.



Der bekehrte Mörder

Der durch die Welt strich, etwas Beute zu erhaschen,
wo sich durch Tüchtigkeit der Reisende verriet;
der nach der Fülle schielte, hatte hier gekniet
und kam per Überfall den Himmel überraschen.

Vor tiefer Einsamkeit hat er sich in dem Pfuhl gewaschen
von unseligem Blut, das offensichtlich ist,
um sich vom heilgen Blut, das Christ für uns vergießt,
an Leib und Seele von der Blutschuld reinzuwaschen.

Er, der in der Mörderschaft von Schatten wie verpicht,
erfährt im Glauben seinen Tag im Gnadenlicht,
sein Auge von realen Leichen arg verroht.

Die Kreuzesnacht, die einem Bösewicht verzeiht,
wird einem Bußfertgen zum Tag der Seligkeit.
Sein Leben galt dem Tod; dem Leben gilt sein Tod.
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