Sonett-Forum

Normale Version: Albert Verwey: De Gestorvenen
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Albert Verwey
1865 - 1937 Niederlande


De Gestorvenen

Wij voeden daaglieks met ons bloed de geesten
Van de gestorvenen, die in ons wonen:
Zij hebben aan ons doen en lijden deel.

Hun strijt is de onze en achter onze feesten
Is hun stille bestaan troosten of honen,
Hun adem klopt in't lied uit onze keel.

Maar zij zijn blind. Wij hebben de ogen open
En 't heel heelal is hun straal ons eigen,
Wij zien de wegen gaan van ster tot ster.

Deze zijn de onze en deze te belopen
Maakt de verrukkingen van 't droomzwaar zwijgen
Dat geesten doen, klaarder en lieflijker.



Die Verstorbenen

Wir nähren Tag für Tag mit Blut die Geister
unsrer Verstorbenen, die in uns wohnen.
Sie haben teil an dem was fehlgeht und gelingt.

Ihr Streit ist unser; nach den Festen speist er
die lange Stille voller Trost und Hohn;
aus unsern Melodien ihr Atem singt.

Doch sie sind blind. Uns sind die Augen auf:
in ihrem Strahl ist uns das All zu eigen.
Wir sehn die Wege gehn von Stern zu Stern:

Es sind die unsren, und sie zu erlaufen,
schafft die Verzückungen aus schwerem Schweigen.
Die Geister tun es; lieblich, klar und gerne.
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