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Normale Version: Henriëtte Labberton-Drabbe: Het Duinpad
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Henriëtte Labberton-Drabbe
H. des Tombe-Drabbe
1868 - 1928 Niederlande


Het Duinpad



Het padje liep door zonomgoten duinen,
En stil lag over de aarde 't heele werk
Van ondoordrongen en gedroomde tuinen,
Zooals bij 't uitgaan van een avondkerk:

De menschen voelen 't èven; de bazuinen
Van 't hart schallen een toon, de donkre zerk
Van 't aldagsleven ligt opeens in puin en
Nu stijgt zachtjes des levens innigst werk.

O gij, die dit niet weet nog, laat me u toonen
De daken rood en hel, de zonlucht, 't land,
De boomen - die vooral, die altijd wonen

In 't wiss'lend woud en van den mos'gen rand
Heffen in 't ruim hun fijne teêre leven,
Hun vaste en klare waarheid ganschlijk geven.



Der Dünenpfad

Durch sonnenhelle Dünen lief der Pfad,
das heile Werk lag ruhig auf der Welt
wie auf verträumten Gärten. Er schien grad
wie nach dem Kirchgang abends mild erhellt.

Die Menschen spüren innere Posaunen,
das sich die Grabsteine des Alltags heben
und aus dem Schutt erklingt ein frohes Raunen
und es entfaltet sachte sich das Leben.

Oh du, der es nicht weiß: Du sollst verstehen
die roten Dächer und das Licht im Land,
die Bäume, - sie vor allem! Die Bäume stehen
im Mischwald und aus dem bemoosten Rand
hebt jeder in den Raum sein zartes Leben
um seine klare Wahrheit preiszugeben.
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