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Normale Version: Castro Alves: Sombras - 4
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Castro Alves
1847 – 1871 Brasilien


SOMBRA - FABIOLA


Como teu riso dói... como na treva
Os lêmures respondem no infinito:
Tens o aspecto do pássaro maldito,
Que em sânie de cadáveres se ceva!

Filha da noite! A ventania leva
Um soluço de amor pungente, aflito...
Fabíola!... É teu nome!... Escuta é um grito,
Que lacerante para os céus s'eleva!...

E tu folgas, Bacante dos amores,
E a orgia que a mantilha te arregaça,
Enche a noite de horror, de mais horrores...

É sangue, que referve-te na taça!
É sangue, que borrifa-te estas flores!
E este sangue é meu sangue... é meu... Desgraça!



Schatten

4. Fabiola


Verkrampft will sich zur Nacht ihr Lachen winden
und die geschwätzigen Lemuren haben
den Blick, genau wie die verdammten Raben,
die an Kadavern ihre Labung finden.

Oh, Kind der Nacht! Wind trägt ein leises Wimmern,
das Schluchzen der geliebten Seel'n herbei.
Fabiola heißt sie ... und sie hört den Schrei
der Siechen, der hinaufreicht in die Himmel!

Dem, der noch jedes Liebesbacchanal
genoss, opfert sie die Mantillle jetzt
wo Schrecken sich gießt in die dunklen Lande.

Ach, Blut ist es, das anschwillt im Pokal
und Blut ist es, das ihre Blumen netzt.
Dies Blut ist mein Blut ...es ist ... meine Schande!



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