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Normale Version: Castro Alves: Sombras - 6
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Castro Alves
1847 – 1871 Brasilien


SOMBRA - Dulce


Se houvesse ainda talismã bendito
Que desse ao pântano - a corrente pura,
Musgo - ao rochedo, festa - à sepultura,
Das águias negras - harmonia ao grito...,

Se alguém pudesse ao infeliz precito
Dar lugar no banquete da ventura...
E tocar-lhe o velar da insônia escura
No poema dos beijos - infinito...,

Certo. . . serias tu, donzela casta,
Quem me tomasse em meio do Calvário
A cruz de angústias que o meu ser arrasta!. . .

Mas ,se tudo recusa-me o fadário,
Na hora de expirar, ó Dulce, basta
Morrer beijando a cruz de teu rosário!...



Dulce*

Ach gäbe es den Talisman, der die
Gewässer segnet und den Sumpf, das Moos,
den Fels. Das Leben wäre wirklich groß
und selbst der Adler schrie in Harmonie.

Ach könnten jene über die gerichtet,
am Tisch des Schicksals ihren Platz bekommen.
Die Unruh wäre Ihnen längst genommen.
Mit Küssen würde stets Ihr Schlaf bedichtet.

Seis drum... Wenn Sie die Jungfrau sind und rein,
wer führte meinen Weg nach Golgatha,
dass ich dorthin mein Kreuz aus Ängsten trug!

Es wird am Ende mein Verhängnis sein.
Ihr Kreuz des Rosenkranzes küssen gar,
wär mir in der Verzweiflung schon genug.



*Dulce von Aragon?

.
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