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Normale Version: William Beckford: Evening
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William Beckford
1760-1844 Großbritannien


Evening

THE Day declines : — again the dappled Fawn,
Timid and starting, leaves the green retreat
And scudding o'er the daisy-painted lawn
Affrights the Leveret from her ferny seat.

In murky clouds, and cawing as they flie,
The sable Rooks assail the distant wood ;
And reach ere coming darkness veils the Sky,
Their callow young impatient for their food.

The generous Steed, his daily labor done,
And loosen 'd from the plough, his Stall regains;
From hedge to hedge the calling covies run ;
And the gay Pheasant quits the chilly plains.
Now wrapt in silence awefully profound
And washl with dews is all Creation round.



Abend

Der Tag verlischt und das gescheckte Kitz,
scheu, auf dem Sprung, verlässt nun sein Versteck
und hat das Häschen vom begrünten Sitz
in Farn und Gänseblümchen aufgeschreckt.

In schwarzen Wolken, krächzend wenn er fliegt,
fällt ein Pulk Raben in die Wälder ein
und sie erreichen, eh das Dunkel siegt,
die Jungen, die schon ungeduldig schrei'n.

Dem edlen Ross - der Arbeit ist nun gut -
wird endlich Pflug und Zaumzeug abgespannt; -
und hört er aus der Hecke seine Brut,
verlässt auch der Fasan das offne Land.

Gehüllt in Stille und vor Ehrfurcht stumm,
in Tau gebadet liegt die Welt ringsum.


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