Sonett-Forum

Normale Version: José Santos Chocano: El sueño del caimán
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
José Santos Chocano
1875 - 1910 Peru


El sueño del caimán

Enorme tronco que arrastró la ola,
yace el caimán varado en la ribera;
espinazo de abrupta cordillera,
fauces de abismo y formidable cola,

el sol envuelve en fúlgida aureola,
y parece lucir cota y cimera,
cual monstruo de metal que reverbera
y que, al reverberar se tornasola.

Inmóvil como un ídolo sagrado,
ceñido en mallas de compacto acero,
está ante el agua estático y sombrío,

a manera de un príncipe encantado
que vive eternamente prisionero
en el palacio de cristal de un río...



Traum des Kaiman

Ein Baumstamm treibt im Wasser, läuft auf Grund -
Der Kaiman hatte sich am Strand gebettet.
Das Rückgrat eine schroffe Felsenkette,
Der Rachen ist ein tiefer Höllenschlund.

Wie eine Aura Sonne auf ihm flimmert -
Er scheint ein Schmuckhelm und ein Panzerhemd,
Ein Monster aus Metall von Licht durchschwemmt
und überall auf ihm liegt dieser Schimmer.

Er liegt dort reglos wie ein Götzenbild,
gegürtet in ein Stahlnetz, das ihn fasst.
Die dunklen Wasser um ihn sind gestillt.

Wie ein verwunschner Prinz lebt er gefeit
in der Gefangenschaft für alle Zeit
in dieses Flusses gläsernem Palast.



.
Referenz-URLs