Sonett-Forum

Normale Version: Robert Treat Paine: To the Country Girl
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Robert Treat Paine
1773 - 1810 USA


To the Country Girl

Haste, Zepyr, fly, and waft to Anna’s ear
This bosom echo, - ‘t is my heart’s reply;
Say, to her notes I listened with a tear,
And caught the sweet contagion of a “sigh.”

But ah! that “last adieu!” oh! stern request!
Cold, as those tides of vital ice that roll
Through the chilled channels of her maiden breast,
When prudish sanctity congeals the soul.

O’er Fancy’s fairy lawn no more we rove;
No more, in Rhyme’s imperious hood arrayed,
Hold airy converse in the Muse’s grove,
While you a shadow seemed, and I a shade.

For know, Menander can thy features trace,
Nor more thy verse admire than idolize thy face.



Für ein Mädchen vom Lande

Zephyr, beeil' dich, dich an Annas Ohr zu lehnen.
Dies Echo ist von meinem Herzen ausgegangen.
Sag ihr, ihr zuzuhöhren rührte mich zu Tränen.
So hab ich mir die Seufzerkrankheit eingefangen.

Doch ach, dieses Ade! Dass es so hart sein musst'!
So kalt wie Gletscher grollen in der Winterzeit,
hat 's sich den Weg gebahnt aus ihrer Mädchenbrust,
dass ihre Seele spöde wird vor Heiligkeit.

Nie mehr streif ich durch grünende Phantasterei'n,
wo ich dich unter Reimes enger Haube weiß,
halt luftige Gespräche in der Muse Hain,
da du ein Schatten scheinst und ich vielleicht ein Geist.

Wenn auch Menander deine Züge zeichnen kann,
betet er Vers und Antlitz niemals wieder an.



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