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Normale Version: Edgar Allan Poe: To One in Paradise
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Edgar Allan Poe (1809-1849)


To One in Paradise

Thou wast all that to me, love,
For which my soul did pine –
A green isle in the sea, love,
A fountain and a shrine,
All wreathed with fairy fruits and flowers,
And all the flowers were mine.

Now all my days are trances,
And all my nightly dreams
Are where thy grey eye glances,
And where thy footstep gleams –
In what ethereal dances,
By what eternal streams!


Edgar Allan Poe (1809-1849)


An Eine im Paradies

Du warst mir alles, Liebste,
Warst meiner Seele Sein,
Die grüne Insel, Liebste,
Und Quelle auch und Schrein,
Mit Feen-Frucht und Blumen voll,
Die Blumen waren mein.

Meines Bewusstseins Grenzen,
Und meiner Nächte Traum,
Deckt deiner Augen Glänzen
Und deiner Schritte Raum –
In welch’ himmlischen Tänzen,
In welchem ew’gen Schaum!
(01.05.2018 16:05)Josef Riga schrieb: [ -> ]Edgar Allan Poe (1809-1849)

Now all my days are trances,
And all my nightly dreams
Are where thy grey eye glances,
And where thy footstep gleams –
das war mir schon als Jugendlicher in die Augen gestürzt. vom Schönsten für mich, was Poe je geschrieben hatte.

hallo Josef

das ist auch sehr schwer zu übertragen, wenn nicht fast unmöglich. für den Teil finde ich deine Übertragung nicht gelungen. da fehlt mir auch der inhaltliche Übergang ins "Now", ins Jetzt. aber die erste Strophe hast du flüssig und stimmig hinbekommen.

Gruß
Alcedo
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