Sonett-Forum

Normale Version: H. W. Longfellow: Sound of the Sea
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The Sound of the Sea

The sea awoke at midnight from its sleep,
And round the pebbly beaches far and wide
I heard the first wave of the rising tide
Rush onward with uninterrupted sweep;
A voice out of the silence of the deep,
A sound mysteriously multiplied
As of a cataract from the mountain's side,
Or roar of winds upon a wooded steep.

So comes to us at times, from the unknown
And inaccessible solitudes of being,
The rushing of the sea-tides of the soul;
And inspirations, that we deem our own,
Are some divine of foreshadowing and foreseeing
Of things beyond our reason or control.

Meeresrauschen

Die See hat sich aus tiefem Schlaf erhoben
um Mitternacht. Die erste Welle rieb
am Kies, in den sie Partituren schrieb
von einer Flut die steigt. Wie traumverwoben
vernahm ich ihren Klang, der sich nach oben
vom Urgrund schwang und ein Chorallied blieb,
von Gischt, die rauer Wind von Klippen trieb,
aus eines Wasserfalles weißem Toben.

So naht sich uns aus unnahbaren Fernen
einsamer Existenz von Zeit zu Zeit
ein Seelenklang voll Inspiration
den wir, kommt er auch gottgleich wie von Sternen,
als eigen nehmen, liegt er auch im Streift
mit der Vernunft, spricht der Kontrolle Hohn.
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