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Normale Version: Adolf Wilhelm Schack v. Staffeldt: I Dantes Helvede
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Adolf Wilhelm Schack v. Staffeldt
Dänemark

I Dantes Helvede

Jeg er nedsjunken i det Jammerrige,
Hvor Savn og Længsel store Taarer græde,
Thi over Porter staaer: »I, som indtræde,
For Evighed Farvel til Haabet sige.«

Hvor feigt de trygler eller nedrigt skrige!
Jeg trodsig staaer for Martergudens Sæde,
I Taal og Haan endnu jeg føler Glæde,
Hvis Sligt maaskee tør kaldes Glædens Lige.

Uhyre, ja! uhyre vil jeg lide
Og til den sidste Plage gridsk fremtrænge!
Min Qval ved Qvalen vil jeg overvinde!

Fortvivlelse skal ei mig sønderslide,
Men du, o Vanvid! skal i Hvirvelvinde
Til Chaos' Afgrund mig tilbageslænge.





In Dantes Hölle
Ü: ZaunköniG

Ich sank einst nieder in das Jammerreich
wo man vor Sehnsucht Tränen viel verlor,
denn eingangs stand: "Die ihr durch dieses Tor
geht, seid gewiß, daß alle Hoffnung weicht."

Dort flehn die Feigen und es schrei'n die Weichen.
Mein Hohn stand, dort vor des Vollstreckers Sitz,
in meinen Augen, Trotz stach wie der Blitz
aus ihnen: "Hier ist meine Freudenleiche!

Oh ja, ich litt dort ungeheure Qualen,
bis gierig mich die letzten Henker ausguckten!
Mein Leid werd ich mit Leiden überwinden!

Verzweiflung soll mich nimmermehr zermahlen;
Ich gebe mich dem Wahn! In Wirbelwinden
wird einst der Schlund mich überdrüssig ausspucken.
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