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Normale Version: Willem Kloos: Nu dát zoo is, en ik, zoo doods-bedroefd
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Willem Kloos
1859-1938 Niederlande


Nu dát zoo is, en ik, zoo doods-bedroefd,
Maar óók zoo naamloos-trotsch, mijn leed kon klagen,
En 't heerlijk heil verglorieën dier dag en,
Als Ik zal zijn, waar alles eenmaal toeft:

Wees nú genadig, waar genâ behoeft:
Laat mij dit één bitterzoet meêlij vragen,
Dat gij zult zijn met mij, om mij te schragen,
Totdat dit lijf geen meêlij meer behoeft.

Ik heb mijn Ziel gered, mijn hooge, groote,
Die eenmaal bukte, als Koning uit het Oosten,
Voor 't kleine Kind, dat hem een Godheid scheen.

'K heb nu dat trotsch paleis voor elk gesloten, -
Maar tracht, ik smeek 't, mijn Aardsche Zelf te troosten
Door 't stille stutten van mijn moede schreên.



Dies Sonett ist auch Teil 08.13 des Kreuzweges von alltäglichem Leid,.dem Meisterkranz, zusammengestellt von Martijn Neggers und Bas Jongenelen



So ist es halt, - und ich zutiefst betrübt,
doch wenn ich anonym auch wollte klagen,
so doch doch glänzend mir das Heil auch tagen.
Ich sollte sein - und hatte es geliebt.

Nun bin ich duldsam, was ich auch bedürfe.
Lass mich nur um dein herbes Mitleid fragen,
denn deine Nähe kann mich stützen, tragen,
auf dass die Lieb kein Mitleid mehr bedürfe.

Die Seele widmete ich ganz dem Großen
und beugte sich als König aus dem Osten
vorm Kind, das ihm als Gott erschien.

Für alle hab ich nun mein Schloss geschlossen -
doch suche ich mein Erdenselbst zu trösten:
In leeren Hallen habe ich geschrie'n.


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