Sonett-Forum

Normale Version: Ich störe mich zu oft an kleinen Dingen
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Ich störe mich zu oft an kleinen Dingen,
die Krümel, die nicht in die Spüle fielen,
die Schmiere und der Bart in deinen Klingen:
die Streiche, die mir die Gefühle spielen.

Dann wieder freut mich manches seichte Lied
von dir und wenn du Nichtigkeiten sandtest,
bis man im Schwersten noch das Leichte sieht,
weil du in mir stets beide Seiten kanntest.

So mailst du jetzt, ich hätte krasse Lippen,
doch andrerseits auch ziemlich klasse Rippen,
was du mit deinen Fingernägeln simst.

Ich bin die Sucht, du bist die Glut, die Kippen,
und du umschiffst mal wieder gut die Klippen,
womit du jeden Wind aus Segeln nimmst.
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