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Normale Version: Gustaf Retzius: Schweiziska bergkristaller
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Gustaf Retzius
1842 - 1919 Schweden


Schweiziska bergkristaller

Man ser er icke i den gyllne ringen
På någon ädlings hand; ej ungmöns hår
I festens salar af er smyckas får,
Och diamantens pris I ej betingen.

Ät den, som för er upp i ljuset, bringen
I ringa lön; man oftast er försmår,
Och mest i klippans undangömda vrår
I dröjen qvar, bemärkta utaf ingen.

Och ändock liksom diamanten kunnen
I spegla åter samma dagens glans,
Om än er färg är dunklare än hans.

Så ock med sången. Blef den ej befunnen
Som diamanten ljus, briljant som den,
Den kan ju ändock spegla himmelen.



Schweizer Bergkristall

Man sieht ihn nicht gefasst in goldnen Ringen
an adeliger Hand, auch schmückt sein Licht
kein Jungfernhaar beim Ball. Er kann sich nicht
den stolzen Diamantpreis ausbedingen.

Vor jenen, die nur jagen nach dem Licht,
versteht er sich bescheiden zu verstecken;
und schleift und schneidet man auch seine Ecken,
erkennen und wertschätzen sie ihn nicht.

Doch kann auch er, beinah wie Diamanten,
in sich versammeln allen Tagesglanz,
wenn trüber auch, als wir's von jenen kannten.

So kann man Farbe auch in Dichtung weben;
Erreichst du Diamantpracht auch nicht ganz,
kannst du den Himmelston doch wiedergeben.


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