07.03.2007, 13:59
Als ich eines Abends spazierenging
Ich ging eines Abends spazieren
die Bristoler Gasse entlang,
da wogten Passanten wie Felder
voll Ähren in herbstlichem Klang .
Am Fluss, der den Höchststand beleckte,
sang ein Verliebter ein Lied
unter dem Bogen der Brücke,
von Liebe, die nie flieht.
Ich liebe dich, Süße, solang,
bis China nach Afrika springt,
die Flüsse bergaufwärts fließen,
der Lachs in den Straßen singt.
Ich lieb dich solang bis die Meere
wie Tücher zum Trocknen liegen,
die sieben Plejaden schnatternd
wie Gänse am Himmel fliegen
Die Zeit mag karnickelgleich rennen,
solange mein Arm sie hält,
die Blume aller Blumen,
die erste Liebe der Welt.
Da schlugen die Glocken der Stadt
es surrte im Uhrwerk wie Fliegen:
glaub nicht den Lügen der Zeit,
du kannst sie nicht besiegen.
In Bauten wo Alpträume hausen
und Recht nicht verhüllt sein muss,
beobachtet Zeit aus den Schatten
und hustet, willst du einen Kuss.
Mit Grübeln und voll Kopfschmerz
versickert das flüchtige Leben,
und Zeit wird all ihre Späßchen,
noch heut oder morgen weben.
In etliche grüne Täler
driftet ein greulicher Schnee,
die Zeit verwirft alle Tänze,
des Tauchers Sprung in die See.
Tauch deine Hände ins Wasser,
bis übers Gelenk hinein,
schau tief, ganz tief ins Becken
nach dem was hätt` können sein.
Der Gletscher kalbt im Regal,
im Bett wispern Wüstenboten,
der Sprung im Krug öffnet weit
die Straße ins Land der Toten,
wo Bettler in Banknoten wühlen,
sich Jack in Riesen verliebt,
die Unschuld zum Monster sich mausert,
und Jill sich rücklings ergibt.
Sieh hin in den Spiegel, sieh dich
dort nur deinem Kummer begegnen,
das Leben bleibt Göttergeschenk,
verging dir auch lang schon das Segnen.
Stell dich ans Fenster nur hin,
wenn dich die Tränen schmerzen,
der Nachbar ist böse, doch liebst
du ihn bald aus finsterem Herzen.
Dann war es schon spät, spät am Abend,
die Liebenden nicht mehr dort,
das Glockenläuten verklungen ,
der Fluss strömte immer noch fort.
Ich ging eines Abends spazieren
die Bristoler Gasse entlang,
da wogten Passanten wie Felder
voll Ähren in herbstlichem Klang .
Am Fluss, der den Höchststand beleckte,
sang ein Verliebter ein Lied
unter dem Bogen der Brücke,
von Liebe, die nie flieht.
Ich liebe dich, Süße, solang,
bis China nach Afrika springt,
die Flüsse bergaufwärts fließen,
der Lachs in den Straßen singt.
Ich lieb dich solang bis die Meere
wie Tücher zum Trocknen liegen,
die sieben Plejaden schnatternd
wie Gänse am Himmel fliegen
Die Zeit mag karnickelgleich rennen,
solange mein Arm sie hält,
die Blume aller Blumen,
die erste Liebe der Welt.
Da schlugen die Glocken der Stadt
es surrte im Uhrwerk wie Fliegen:
glaub nicht den Lügen der Zeit,
du kannst sie nicht besiegen.
In Bauten wo Alpträume hausen
und Recht nicht verhüllt sein muss,
beobachtet Zeit aus den Schatten
und hustet, willst du einen Kuss.
Mit Grübeln und voll Kopfschmerz
versickert das flüchtige Leben,
und Zeit wird all ihre Späßchen,
noch heut oder morgen weben.
In etliche grüne Täler
driftet ein greulicher Schnee,
die Zeit verwirft alle Tänze,
des Tauchers Sprung in die See.
Tauch deine Hände ins Wasser,
bis übers Gelenk hinein,
schau tief, ganz tief ins Becken
nach dem was hätt` können sein.
Der Gletscher kalbt im Regal,
im Bett wispern Wüstenboten,
der Sprung im Krug öffnet weit
die Straße ins Land der Toten,
wo Bettler in Banknoten wühlen,
sich Jack in Riesen verliebt,
die Unschuld zum Monster sich mausert,
und Jill sich rücklings ergibt.
Sieh hin in den Spiegel, sieh dich
dort nur deinem Kummer begegnen,
das Leben bleibt Göttergeschenk,
verging dir auch lang schon das Segnen.
Stell dich ans Fenster nur hin,
wenn dich die Tränen schmerzen,
der Nachbar ist böse, doch liebst
du ihn bald aus finsterem Herzen.
Dann war es schon spät, spät am Abend,
die Liebenden nicht mehr dort,
das Glockenläuten verklungen ,
der Fluss strömte immer noch fort.