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Normale Version: Akrostichon-Sonett: Schmetterlings-Metamorphose
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Akrostichon-Sonett:

METAMORPHOSE-AH!

M it Verwandelung des ersten Körpers geht
E ine Wesensänderung der Art einher:
T auscht die weiche Raupe, die am Blatt ihr seht,
A lles an Geschmeidigkeit und Fress-Begehr
M it ganz starrer Unbeweglichkeit im Nu.
O h, welch' Seinsverzicht – vermeintlich! – übet sie;
R egt sich keinen Deut mehr. Wochenlang in Ruh',
P lant die Puppe, wann, vor allem aber, wie
H interher sie aufersteht in neuer Form,
O hne ihr An-sich-Sein zu gefährden –
S ein, das stets im Wandel lebt, nach neuer Norm:
E chtes Wunder, dieses Sein im Werden!
A hnung erst von Schönheit sondergleichen:
H ülle muss dem Falter-Zauber weichen!
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