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Normale Version: Emil Aarestrup: Den stille Glæde
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Emil Aarestrup

Den stille Glæde


Hvorfor skal jeg vel sørge, hvorfor græde,
At Elskte ei den søde Lue kjender,
Som længst alt i mit unge Hjerte brænder,
Og mine blege Digte rosenklæde?

Hvorfor skal jeg vel sørge, hvorfor græde,
At hun sit Stjerneblik fra mig bortvender,
Maaske til mere gylden Stjerne sender?
Skal Elskovs Due sukke i en Kjæde?

Er det ei nok, jeg stille glad kan hvile
Hos Blomsterne; naar de: ”vi elske!” synge,
”Jeg ogsaa!” henrykt svare kan de Kjære?

Troe I, de Lykkelige haanligt smile?
Saa skynd jer da, den bedre Krands at slynge,
En stakkels Sanger tør ei fordre mere!




Stilles Glück
Ü: ZaunköniG

Warum soll ich mich sorgen, warum leiden?
Um meine Liebste, deren süße Flammenspende
in meinem Herz entzündet Blütenbrände,
die meinen blassen Vers in Rosen kleiden?

Warum soll ich mich sorgen, warum leiden?
daß sie ihr’n Sternenblick von mir abwende?
Bis daß ich mehr an goldnen Sternen sende
betaun mich Liebestränen, klar und seiden.

Ist’s nicht genug, wenn man ihr Blumen schickt,
nach ihrem Wort ”Wie lieb”, das klingt wie Singen,
Ein ”Ich auch!” der Liebsten selig zu erwidern?

Traut ihr der Glücklichen, die spöttisch blickt?
Dann sucht doch ihr ’nen schönren Kranz zu schlingen.
Ich fordere nicht mehr mit meinen Liedern!
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