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Normale Version: John Moultrie: The hand of Death lay heavy on her eyes,--
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John Moultrie
1799-1874

The hand of Death lay heavy on her eyes,--
For weeks and weeks her vision had not borne
To meet the tenderest light of eve or morn,
To see the crescent moonbeam set or rise,
Or palest twilight creep across the skies:
She lay in darkness, seemingly forlorn,
With sharp and ceaseless anguish rack'd and torn,
Yet calm with that one peace which never dies.
Closed was, for her, the gate of visual sense,
This world and all its beauty lost in night;
But the pure soul was all ablaze with light,
And through that gloom she saw, with gaze intense,
Celestial glories, hid from fleshly sight,
And heard angelic voices call her hence.



Des Todes Hand legt sich auf ihr Gesicht,
Die Sehkraft schwindet und schon wochenlang
sieht sie nicht Sonnenauf- noch -untergang
und sie erkennt des Mondes Phasen nicht,

sein fahles Licht nicht, das die Wolken färbt;
Sie liegt in Dunkelheit, sie scheint verloren
in steten Schmerzen: stechend, brennend, bohrend,
doch ruht in einem Frieden, der nicht stirbt.

Das Tor des Augenlichts ward ihr geschlossen,
die Schönheiten der Welt in Nacht gegossen,
doch ihre Seele ist umloht vom Licht

und durch die Gluten spürt sie intensiv
den Himmelsglanz, versteckt vor Erdensicht,
und hört den Engelschor, der nach ihr rief.
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