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Frederik Paludan Müller: Unyttig Stræben!... - Druckversion

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Frederik Paludan Müller: Unyttig Stræben!... - ZaunköniG - 14.08.2010 15:21

Frederik Paludan Müller
1809 - 1876 Dänemark

Aus Almas Sonetten in "Adam Homo - elfter Gesang"


Unyttig Stræben! Kraften er forbi!
Har i en Andens Liv man sit begrundet,
Har til et Menneske man ret sig bundet,
Man mægter ikke meer at vorde fri.

Forgjæves kæmper jeg — min Phantasi
Bestandig former hvad der er forsvundet;
Men han, i hvem jeg før har Livet fundet,
Er nu det Dødningskriin, jeg hviler i.

Jeg boer i ham, men frit jeg aander ikke.
Jeg kalder, men man hører ei min Stemme,
Jeg speider — Alt er Nat for mine Blikke.

Endnu med Livets Følelse begavet,
Det kolde Hjerte kun jeg kan fornemme,
Hvori jeg ligger levende begravet.




Unnützes Streben! Aufgebraucht die Kraft!
Im Leben ist zu zittern stets begründet;
Hat man sich einem Menschen recht verbündet,
sucht man nur daß man's in die Freiheit schafft.

Vergebens kämpfe ich - die Phantasien
erschaffen immer neu was mir verschwunden,
doch er, in dem ich Leben eins gefunden
ist nun des Todes - und ich ruh' darin.

Ich werd' getragen - frei hat's nicht gemacht.
Ich rufe, doch man hört nicht meine Stimme.
Ich spähe, doch für meinen Blick ist Nacht.

Nochmal nutz ich des Lebens Sinnengaben,
doch kann ich nur ein kaltes Herz vernehmen;
lebendig liege ich darin begraben.