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William Ernest Henley: In Hospital - 06 After - Druckversion

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William Ernest Henley: In Hospital - 06 After - ZaunköniG - 26.04.2016

William Ernest Henley
1849-1903 Großbritannien


In Hospital

VI : After


LIKE as a flamelet blanketed in smoke,
So through the anæsthetic shows my life;
So flashes and so fades my thought, at strife
With the strong stupor that I heave and choke

And sicken at, it is so foully sweet.
Faces look strange from space — and disappear.
Far voices, sudden loud, offend my ear —
And hush as sudden. Then my senses fleet:

All were a blank, save for this dull, new pain
That grinds my leg and foot; and brokenly
Time and the place glimpse on to me again;

And, unsurprised, out of uncertainty,
I wake — relapsing — somewhat faint and fain,
To an immense, complacent dreamery.


06

Danach



Ein Flämmchen, das im Qualm nur zaghaft leckt:
Mein Leben, wie es bei Narkose ist.
Mein Geist blitzt auf und er verblasst im Zwist
mit der Benommenheit, die ihn erstickt.

Bald wird mir übel von der Fäulnis-Süße.
Gesichter schaun vom Himmel und verschwimmen.
Mein Ohr beleidigen die fernen Stimmen -
Ich schweige - bis die Sinne mir zerfließen:

Nur Weiß. - Ein dumpfer Schmerz wird mir getrieben
durch meinen Fuß. ... Gerade noch zerrieben,
erstehern wieder neu: die Zeit, der Raum.

Ich bin. - und bin nicht überrascht soweit.
Gerad erwacht, bin ich - noch schwach - bereit
für einen großen selig-süßen Traum.