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Paul Valéry: Helen - Druckversion

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Paul Valéry: Helen - ZaunköniG - 08.11.2019 10:39

Paul Valéry
1871 - 1945 Frankreich


Helen

Azur! c’est moi... Je viens des grottes de la mort
Entendre l’onde se rompre aux degrés sonores,
Et je revois les galères dans les aurores
Ressusciter de l’ombre au fil des rames d’or.

Mes solitaires mains appellent les monarques
Dont la barbe de sel amusait mes doigts purs;
Je pleurais. Ils chantaient leurs triomphes obscurs
Et les golfes enfuis aux poupes de leurs barques.

J’entends les conques profondes et les clairons
Militaires rythmer le vol des avirons;
Le chant clair des rameurs enchaîne le tumulte,

Et les Dieux, à la proue héroïque exaltés
Dans leur sourire antique et que l´écume insulte,
Tendent vers moi leurs bras indulgents et sculptés.



Helen

Azur, ich bin es! Komm herauf aus den Kavernen
und hör die Wellen, wie sie an die Klippen schlagen
und sieh sie diese Barken in das Dämmern tragen,
bis sie mit goldnen Rudern sich von uns entfernen.

Die Helden winkte ich zurück mit leichter Hand.
Sie täuschten meine Finger mit den salzgen Bärten;
Ich weinte beim Gesang der Kühnheit ihrer Schwerter
und zu den Sternen wurde ihr Lorbeer gesandt.

Ich hörte Lärm von Tritonshörnern und Posaunen.
Sie tönten laut eine Kadenz in dieses Raunen
aus Shanties und aus Stürmen, das sich wild vermischt.

Über dem Bug seh ich die Götter im Gebraus,
beschämt wird ihr antikes Lächeln von der Gischt,
so strecken sie die Marmorarme nach mir aus.



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