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D. G. Rossetti: A Trip to Paris and Belgium 09 - Last Sonnets at Paris 18
#1
GB 
Dante Gabriel Rossetti
1828 - 1882 Großbritannien


A Trip to Paris and Belgium

IX

Last Sonnets at Paris

XVIII 

ON LEAVING BRUGES


THE city's steeple-towers remove away,
Each singly; as each vain infatuate Faith
Leaves God in heaven, and passes. A mere breath
Each soon appears, so far. Yet that which lay

The first is now scarce further or more grey
Than the last is. Now all are wholly gone.
The sunless sky has not once had the sun
Since the first weak beginning of the day.

The air falls back as the wind finishes,
And the clouds stagnate. On the water's face
The current breathes along, but is not stirred.

There is no branch that thrills with any bird.
Winter is to possess the earth a space,
And have its will upon the extreme seas.


Letzte Sonette aus Paris

18

Abschied aus Brügge



Die Kirchtürme der Stadt entfernen sich,
wie der naiv-vernarrte Glaube auch
den lieben Gott im Himmel lässt. Als Hauch
erscheint er bald - und fern. So wird auch nicht

der Erste sehr weit kommen, wie sein Anspruch
auch sei. - Nun sind sie alle ganz gegangen.
Kein bisschen Sonne will zu uns gelangen,
seit diesem trüben, schwachen Tagesanbruch.

Die Luft ist drückend, wenn der Wind sich legt.
Die Wolken stehen. Auf dem Wasser weht
ein Hauch, jedoch sich keine Welle regt.

Kein Zweig, der noch von einem Vogel schwankt.
Der Winter hat nun seine Macht erlangt,
sein Wille nun auch auf den Meeren steht.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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