Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Philip James Bailey: A Ruin
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 5.189
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
GB Philip James Bailey: A Ruin
Philip James Bailey
1816 - 1902

A Ruin

In a cot-studded, fruity, green deep dale,
There grows the ruin of an abbey old;
And on the hillside, cut in rock, behold
A sainted hermit's cell; so goes the tale.
What of that ruin? There is nothing left
Save one sky-framing window arch, which climbs
Up to its top point, single-stoned, bereft
Of prop or load.
- - - - - - - - - - And this strange thing sublimes
The scene. For the fair great house, vowed to God,
Is hurled down and unhallowed; and we tread
Over buried graves which have devoured their dead;
While over all springs up the green-lifed sod,
And arch, so light and ]ofty in its span--
So frail, and yet so lasting--'tis like man.



Eine Ruine

In einem Tal, in ländlich grüner Lage,
steht ein verfallner alter Klosterbau.
Zum Berg gewandt in Fels getrieben schaut
man die Einsiedelei, laut alter sage.

In der Ruine dort ist nichts verlassen;
Ein himmelssteiler Fensterbogen strebt
zu seinem höchsten Punkt, in Stein gelassen,
doch ohne Stütze oder Last erhebt

er dieses große Haus, das Gott geweiht,
nun eingestürzt ist und profan. Wir laufen
auf Gräbern, die die Toten längst verzehrt.

Und überall bricht grüner Rasen auf,
Gewölbe spannen sich, licht, unbeschwert,
so wie der Mensch, verletzlich in der Zeit.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 00:51 von ZaunköniG.)
20.08.2008 12:13
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Nachrichten in diesem Thema
Philip James Bailey: A Ruin - ZaunköniG - 20.08.2008 12:13



Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste