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František Táborský: Ozvěna 01
#1
Tschechien 
František Táborský
Tschechien 1858 - 1940

Ozvěna

I
.

Zvuk čarovný se snesl k mému sluchu
z jar půvabných, jež uprchla tak záhy,
jak barva ze květu, když nemá vláhy,
jak tažný pták, když tepla schází vzduchu.

Teď jiným svět se zjevil mému duchu.
Vzal vrásky na čelo, v líc vážné tahy
a přísným pohledem cíl hlásá dráhy,
kam spěti mám vždy ve zimničném ruchu.

A bujná hlava klonívá se k zemi,
když zní to kolem ní: "Jen dál, jen dál!"
a vichr prudký láme perutěmi -

Z dob blahých píseň zní mi kolem čela,
zde v péro zachyt' jsem ji - sladký žal,
vzpomínka dávná zas se rozzvučela.



Echo

01


Ein Klang gelangte an mein Ohr, der es gewinnt,
von schönen Kirchen, aber bald schon war er fort,
wie Blütenfarben, wenn die Pflanze welkt und dorrt.
So stell dir Vögel vor, wo keine Lüfte sind.

Nicht anders, muss ich nur im Geist die Welt beschreiben.
Auf meiner Stirne zeichnet er mir Falten nur.
Im Angesicht des Zieles sucht er in der Spur
noch einen Platz zum Schlafen in dem Wintertreiben.

Der übervolle Kopf: Er flog nicht, kam gebrochen.
Er hört kurz auf: Er hört es wieder, immer wieder,
doch der Orkan hat ihm die Flügel längst gebrochen.

Aus fernen Zeiten hör ich schöne wilde Lieder
Und süß wird mir am Ende auch die Trauer schon. -
Erinnerung erwacht an einen alten Ton.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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František Táborský: Ozvěna 01 - von ZaunköniG - 22.08.2019, 09:46

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