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Emil Aarestrup: Den Naive
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #2
RE: Emil Aarestrup: Den Naive
Oder eine kürzere/schnellere Fassung:



Die Naive

Mein Goldkind, meine kleine Maid,
kennst Du Cytheres enge Laube?
Kommst du dorthin zur Abendzeit?
Das Laubwerk sei die Wetterhaube.

Was gibt dein Ketzerwort Bescheid?
Was glaubst Du was ich dir erlaube,
in dieser Abgeschiedenheit?
Sag, wieviel Wert ist Dir mein Glaube?

Es läutet aus dem Kirchengiebel!
Mein Goldkind, meine kleine Maid,
komm her, daß uns ein Glück geschieht.

Sei still! Hier ist die Psalmenfibel.
Sie leite uns in Sittsamkeit –
Oh Gott! – Da steht ein Hochtzeitslied.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
24.01.2010 12:59
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RE: Emil Aarestrup: Den Naive - ZaunköniG - 24.01.2010 12:59



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