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Edgar Allan Poe: The Lake
#1
USA 
Edgar Allan Poe

The Lake

In youth’s spring it was my lot
To haunt of the wide earth a spot
The which I could not love the less;
So lovely was the loneliness
Of a wild lake, with black rock bound,
And the tall pines that tower’d around.
But when the night had thrown her pall
Upon that spot – as upon all,
And the wind would pass me by
In its stilly melody,
My infant spirit would awake
To the terror of the lone lake.
Yet that terror was not fright –
But a tremulous delight,
And a feeling undefined,
Springing from a darken’d mind.
Death was in that poison’d wave
And its gulf a fitting grave
For him who thence should solace bring
To his dark imagining;
Whose wildering thought could even make
An Eden of that dim lake.

Edgar Allan Poe

Der See

In meiner Jugend trieb’s mich fort
In dieser Welt nach einem Ort,
Der mir noch mehr als alles wär’;
Und so erschien mir lieblich-schwer
Die schwarz umfelste Einsamkeit
Des Sees, um den die Kiefern weit.
Doch würd’ das schwarze Tuch der Nacht
Auf diesen Ort herab gebracht,
Wobei der Wind leise hinzieht,
Mit seinem unhörbaren Lied,
Es sollt’ mein Kindersinn erschrecken
Vor diesem still liegenden Becken:
Und zwar nicht nur in Ängsten bibbernd,
Sondern in Freuden heimlich zitternd;
Ein Geistesspüren, unbewusst,
Entspringend einer dunklen Lust.
Tod war in seiner gift’gen Welle,
An seiner Bucht die Grabesstelle,
Für den, der noch den Trost erspürte,
Im dunklen Denken, das ihn führte;
Ihm war ein wildes Paradies
Das schwarze Wasser dieses Sees.
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Edgar Allan Poe: The Lake - von Josef Riga - 25.10.2020, 17:01

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