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Klagelied des Biestes
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #5
RE: Klagelied des Biestes
Hallo Still Alive,

Den Zweifel in Zeile 6 würde ich auch als allegorische Figur lesen, als eine personifizierte innere Stimme. Wenn du einfach statt von Zweifel von Zweiflern sprichst, wird auch klar, daß es die anderen sind, die dort zweifeln.

Zitat:Zum "Gefangenen fremder Abscheu": Das Biest, das ich beschreibe, wurde tatäschlich von den anderen verstoßen, es ist fremde Abscheu, die ihn quält und ihn bis in sein innerstes verfolgt.
Wenn du vom Biest sprichst, daß einst durch fremde Schönheit erlöst wird, ist das ein deutlicher Hinweis auf das Märchen. Wenn die Ausgangslage bei deinem Biest eine andere ist, brauchst du einen anderen Begriff für "Biest" um es von der Assoziation zu entkoppeln. Oder du mußt die Ausgangssituation ausführlicher beschreiben, wofür du in der Sonettform aber vermutlich nicht genug Platz hast.

LG ZaunköniG

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
20.04.2008 16:42
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Klagelied des Biestes - Still Alive - 18.04.2008, 14:45
RE: Klagelied des Biestes - Sneaky - 19.04.2008, 14:35
RE: Klagelied des Biestes - Sneaky - 20.04.2008, 16:19
RE: Klagelied des Biestes - ZaunköniG - 20.04.2008 16:42



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