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E. A. Robinson: The Rat
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: The Rat
The Rat

As often as he let himself be seen
We pitied him, or scorned him, or deplored
The inscrutable profusion of the Lord
Who shaped as one of us a thing so mean –

Who made him human when he might have been
A rat, and so been wholly in accord
With any other creature we abhorred
As always useless and not always clean.

Now he is hiding all alone somewhere,
And in a final hole not ready then;
For now he is among those over there

Who are not coming back to us again.
And we who do the fiction of our share
Say less of rats and rather more of men.


Die Ratte

Ließ er sich mal auf die Gesellschaft ein,
traf ihn nur Mitleid und ein Blick des Spottes,
Bedauern über diesen Ratschluß Gottes,
der so geformt ihn in die Welt hinein

gestellt hat, - wollte er doch Ratte sein;
mit sich im Einklang, sich des Lebens freuen,
mit andren Kreaturen, die wir scheuen,
die für uns nutzlos sind und meist nicht rein.

Er lebt nun irgendwo allein, versteckt
im letzten Loch, für’s Leben nicht bereit,
nun unter ihnen, seinem Selbst erweckt.

Wir sahen ihn nicht mehr für lange Zeit;
Was wir für Ansichten von ihnen hatten,
sagt viel von Menschen, aber nichts von Ratten.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 20:37 von ZaunköniG.)
13.06.2008 15:05
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