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E. A. Robinson: The Dead Village
Sneaky Offline
Metrik-Matador
*

Beiträge: 1.615
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: The Dead Village
E. A. Robinson:
The Dead Village


Here there is death. But even here, they say,
Here where the dull sun shines this afternoon
As desolate as ever the dead moon
Did glimmer on dead Sardis, men were gay;
And there were little children here to play,
With small soft hands that once did keep in tune
The strings that stretch from heaven, till too soon
The change came, and the music passed away.
Now there is nothing but the ghosts of things,
No life, no love, no children, and no men;
And over the forgotten place there clings
The strange and unrememberable light
That is in dreams. The music failed, and then
God frowned, and shut the village from His sight.




Das tote Dorf
Ü: Sneaky

Hier haust der Tod. Doch heißt `s, vor langer Zeit,
selbst hier wo dumpf das Licht den Tag bedeckt,
so fahl wie einst ein toter Mond beleckt
das tote Sardis, gab es Fröhlichkeit.
Da spielten kleine Kinder weit und breit
mit Händchen, die stets reinen Ton entdeckt
auf Himmelssaiten, bis zu früh geweckt
ein Wechsel kam und Klang ging, todgeweiht.
Ein Geisterhauch Vergangenes, nicht mehr
ist hier, nicht Leben, Liebe, Kind, noch Mann,
und über dem vergess`nen Ort liegt schwer
ein Licht, das die Erinnerung nicht hält,
das man nur träumt. Das Lied zerbrach und dann
schloß Gott das Dorf aus seiner Sicht der Welt.

Never sigh for a better world it`s already composed, played and told
22.01.2007 13:17
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ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 5.022
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #2
RE: E. A. Robinson: The Dead Village
Das ausgestorbene Dorf
Ü: ZaunköniG

Hier ist der Tod, sagt man, doch ebenso
wie dieser matte Sonnenglanz, der wie
ein toter Mond scheint und in Lethargie
das Dorf taucht, waren einst die Menschen froh

Und glücklich. Kleine Kinder spielten wo
die zarten Hände aus der Harmonie
der Sonnenstrahlen Fäden sponnen wie
Musik. Bis sie verstummte, früh und roh. –

Nun blieb hier nichts, als nur der Geist der Dinge.
Kein Leben. – Keine Liebe mehr, kein Mann...
Ein Platz, der ins Vergessen stumm verklinge.

Nur ein verträumtes Licht scheint fort und fort,
wie’s unsern Schlaf befällt, so ab und an.
Gott raunt, - und schließt den Blick vor diesem Ort
22.01.2007 13:37
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