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Christian Winter: Med Dantes Digt
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Beitrag #1
Dänemark Christian Winter: Med Dantes Digt
Christian Winter
1796 - 1876 Dänemark

Med Dantes Digt

Igjennem Helvedes Ild og Skjærsidls Flammer
Til Paradisets rene, svale Bolig
Med Digteren Du vandre kan fortrolig,
Mens hyggeligt Du sidder i dit Kammer.

Thi Enden seer man dog paa al den Jammer,
Og naar man kjæmpet har mod Stormen trolig,
Han fører til en Egn os, klar og rolig
Som Vaarens Morgengry blandt Skovens Stammer.

Et Billede er det jo paa Livets Kampe,
Som kan bestaaes til Sejren er vundet,
Det nytter ei mod Braaden her at stampe.

Som han, har Himlen ogsaa mig forundet
En kjærlig Haand, der har til Sjælens Lampe
Den milde Olie gydt og Vægen tvundet.




Mit Dantes Dichtung

Durch Höllen- und des Fegefeuers Flammen
gingst du und hast das Paradies geschaut.
Du wandertest mit Dichtern so vertraut
und bei den Menschen saßt du in der Kammer.

Am Ende zeigt sich erst der ganze Jammer
und wenn der Kampf im Sturme treulich war,
führt uns der Weg in Haine, ruhig, klar
im Frühlingsmorgen zwischen schlanken Stämmen.

Dem steten Lebenskampf ist es ein Bild,
den man bestehen muß, bis er gewonnen,
und man versilbert diesen Nutzen nicht.

Ich hoff' der Himmel mag auch mir vergönnen,
daß eine zarte Hand dem Seelenlicht
das milde Oel gibt und den Docht verdrillt.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.05.2010 18:43 von ZaunköniG.)
04.03.2009 13:09
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