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William Baylebridge: After the Storm
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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#1
Australien  William Baylebridge: After the Storm
William Baylebridge
1883 - 1942 Australien

After the Storm

The storm is done--the lightning with its lust
To rend the unhallowed dome in ruin dire;
The purple heaps, from the rank chaos thrust
On sheets of fell and inauspicious fire;
The thunder bellowing loud on every bound;
The hissing bolt, so tossed as to complete
All permutations of Satanic sound;
The flood that opened heaven and ransomed it.
Benign now is that beatific blue.
The flame that fires the hill is now remote
From aught in evil. Clemency anew
--Crowns every leaf, and sings in every throat.
Shall, then, the rage of earth and heaven depart,
And not the rancour of the unsensing heart?


Nach dem Sturm

Der Sturm flaut ab - die gierig grellen Blitze
die unheilvoll das Firmament zerreißen,
daß Purpurwolken auf dem Hügel sitzen.
Ein Donnerschlag kracht in das ferne Gleißen.

Das Grollen quer über den Himmel sprang
und pfeilschnell ist der Blitz gezischt
um noch zu komplettier'n den Höllenklang.
Die Himmelsflut hat alles fortgewischt.

Freundlich strahlt nun segensreiche Bläue
und das Inferno schwindet hinterm Hügel.
In Milde hat der Himmel sich erneut
und jedes kleine Blatt singt wie beflügelt.

Wenn selbst der Zorn des Himmels weichen soll,
warum nicht eines Menschenherzen Groll.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.04.2012, 11:40 von ZaunköniG.)
07.03.2009, 14:47
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