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Annie C. Shipley: Till Dawn
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA Annie C. Shipley: Till Dawn
Annie C. Shipley
1875 - 1946 USA

Till Dawn

I walked through a waste with a deep pervading drear,
Through all the day the sun was fixed and gave
A somber glow; the gloom - forbidding, grave -
Forecast an overwhelming dread and fear

That merged with doubt and left me dumb and seer.
No petal bloomed, there was no stream to lave
The brow, nor cooling drink which I might crave,
No bird, nor beast, no human thing was near.

And onward through the vague of night I strove
Against the warping void to break its thong
And yearned for dawn through all that fearful way,

Which was a scorching sand that urged and drove
With unrelenting force, - then mist and song,
And sweep of light with thrilling hope and day.


Bis zum Morgen

Ich ging durch eine Wüste, voller Trauer
und eine große schwarze Sonne sengt
mit dunkler Glut, so unbarmherzig streng...
Ein überwältigender Schreckensschauer

verschmilzt mit meinem Zweifel und ich sehe
nichts Blühendes; kein Bach, die Stirn zu waschen;
und keinen kühlen Trunk sich zu erfrischen;
kein Vogel, Tier, kein Mensch in meiner Nähe.

und weiter bin ich durch die Nacht gegangen,
der Leere nach, bis ihre Fessel bricht,
verlangend nach dem Morgen, schauerlich
der Weg, der wie aus Treibsand vor mir lag,
so zäh, - doch dann im Nebel Vögel sangen, -
und mit dem Licht kam Hoffnung, - und der Tag.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.11.2013 12:02 von ZaunköniG.)
15.06.2009 23:10
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