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E. A. Robinson: Many Are Called
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: Many Are Called
Edwin Arlington Robinson

Many Are Called


The Lord Apollo, who has never died
Still holds alone his immemorial reign,
Supreme in an impregnable domain
That with his magic he has fortified;

And though melodious multitudes have tried
In ecstasy, in anguish, and in vain,
With invocation sacred and profane
To lure him, even the loudest are outside.

Only at unconjectured intervals,
By will of him on whom no man may gaze,
By word of him whose law no man has read,

A questing light may rift the sullen walls,
To cling where mostly its infrequent rays
Fall golden on the patience of the dead.



Viele sind berufen

Apollo, unbezwingbar durch die Zeit,
hält nun allein sein hohes Regiment.
Durch seinen Zauber ist das Fundament
von seinem Thron unüberwindbar fest gefeit.

Er sieht wie sich die Masse so verrennt;
mit Leidenschaft und voll Vergeblichkeit,
mit Heiligem und Weltlichem bereit
ihn einzufangen, der das Jenseits kennt.

Nur ab und an und nur für kurze Dauer,
geht aus von ihm, was niemand recht begreift,
von seinem Wort, dem ungehörten Boten,

ein suchend Licht, das bricht die düstre Mauer,
und bleibt, dort wo der schwache Strahl oft streift
zu übergolden die Geduld der Toten.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 20:48 von ZaunköniG.)
09.07.2009 20:00
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