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H. Coleridge: Night
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
GB H. Coleridge: Night
Hartley Coleridge

Night


The crackling embers on the hearth are dead;
The indoor note of industry is still;
The latch is fast; upon the window-sill
The small birds wait not for their daily bread;

The voiceless flowers – how quietly they shed
Their nightly odours; -- and the household rill
Murmurs continuous dulcet sounds that fill
The vacant expectation, and the dread

Of listening night. And haply now She sleeps;
For all the garrulous noises of the air
Are hush’d in peace; the soft dew silent weeps,

Like hopeless lovers for a maid so fair: --
Oh! that I were the happy dream that that creeps
To her soft heart, to find my image there.



Nacht
Ü: ZaunköniG

Wo prasselnd tags im Herd ein Feuer loht,
als Zeichen der Betriebsamkeit, herrscht Stille.
Fest schließt der Haustürriegel in die Rille,
und draußen harrt kein Vogel seinem Brot.

Die Rosen wandeln Düfte aus dem Rot
und herbe Süße strömt aus der Kamille
und ferner Klang, vielleicht von einer Grille
nährt neu die leere Hoffnung und die Not.

Horch in die Nacht! und sieh: Die Nacht ist seicht.
Das Taggeschwätz verstummt, ist so entbehrlich.
Der sanfte Tau beweint das Land so leicht,

wie furchtsam Liebende, herzrein und ehrlich,
Wär ich doch Traum, der sich tief in sie schleicht,
bis an ihr Herz und sich dort findet. herrlich!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.05.2010 10:27 von ZaunköniG.)
27.01.2007 13:25
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