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H. Coleridge: Isaiah XLVI. V. 9
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
GB H. Coleridge: Isaiah XLVI. V. 9
Hartley Coleridge

Isaiah XLVI. V. 9


When I consider all the things that were,
And count them upwards from the generel flood, -
The tricks of fraud, and violent deeds of blood,
Weigh down the heart with sullen, deep despair.

I well believe that Satan, Prince of Air,
Torments to ill the pleasurable feeling;
But ever and anon, a breeze of healing
Proclaims that God is always everywhere.

‘Twas hard to see him in the days of old,
And harder still to see our God to-day;
For prayer is slack, and love, alas! is cold,

And Faith, a wanderer, weak and wide astray:
Who hath the faith, the courage, to behold
God in the judgments that have passed away?




Jesaja 46;9
Ü: ZaunköniG

Wenn ich zusammenzähle all das Neue,
was so geschehn ist seit der großen Flut;
die Arglist, und die Zwietracht bis aufs Blut,
und abzieh' die Verzweiflung und die Reue,

glaub ich, daß Satan, Prinz im Weltenall
uns mit Vergnügen täglich martern ließe.
Doch allezeit weht eine milde Brise,
verkündend Gottes Herrschaft überall.

So schwer zu sehen war er für die Alten,
und schwerer sieht man ihn in unsrer Zeit,
wo das Gebet schlaff, Liebe am erkalten,

Der Glaube kraftlos, kam vom Weg ab weit.
Wer mag sich heute noch so gläubig nennen
um Gott in seinem Ratschluß zu erkennen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.05.2010 10:37 von ZaunköniG.)
27.01.2007 13:47
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