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Sneaky: Der Nebel schleicht sich an, ...
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Sneaky: Der Nebel schleicht sich an, ...
Zitat:Der Nebel schleicht sich an, verschließt die Türen
zu euren Häusern und zu euren Herzen,
lasst brennen an den Fenstern Weihekerzen,
die Grenzen sind heut dünn, die Toten spüren

verwischte Pfade, die ins Leben führen,
ins Sein, ins Licht, zu Leben und zu Scherzen.
Doch ihre Zungen fesseln die Sesterzen,
des Fährmanns Preis vergiftet, sie berühren

heißt selber gehen vor der Zeit mit Dunkelheiten
die kommen werden, morgen oder später,
um dich zu deiner Stunde zu geleiten,

zum Haus der Ahnenreihe, deiner Väter.
Doch willst du heute nicht hinübergleiten,
dann schließ die Tür, der Nebel birgt Verräter.

Hallo Sneaky,

mit diesem Text bist du wohl am dichtesten an die ürsprünglichen Vorstellungen zu Samhain herangekommen, zumindest der irischen Version.
Ich finde das Sonett soweit stimmig, nur die Interpunktion könnte noch optimiert werden. So könnte man z. B. am Anfang auch denken, daß der Nebel die Türen verschließt. Ab und zu ein Punkt, Doppelpunkt oder Semikolon statt dem x-ten Komma würde für etwas mehr Übersicht sorgen.

LG ZaunköniG

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
07.11.2009 08:07
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