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E. A. Robinson: The Sheaves
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: The Sheaves
Edwin Arlington Robinson

The Sheaves


Where long the shadows of the wind had rolled,
Green wheat was yielding to the change assigned;
And as by some vast magic undivined
The world was turning slowly into gold.

Like nothing that was ever bought or sold
It waited there, the body and the mind;
And with a mighty meaning of a kind
That tells the more the more is it not told.

So in a land where all days are not fair,
Fair days went on till on another day
A thousand golden sheaves were lying there,

Shining and still, but not for long to stay –
As if a thousand girls with golden hair
Might rise from where they slept and go away.



Die Garben

Wo Winde Schatten drüber hergerollt,
reift nun in schwerer Tracht der grüne Weizen;
dort wechselt in schier ungeahnten Reizen
die Welt allmählich sich in lautres Gold.

Als sei es niemands Eigen, niemands Sold,
mit Geist und Körper steht es dort und wartet
in solchem hohen, stolzen Sinn geartet,
der mehr erzählt als jede Stimme zollt.

Wenn ihnen auch nicht jeder Tag so hold war;
Es gab auch gute unter diesen Tagen,
bis tausendeine Garbe golden lagen.

So glänzend bleiben sie nicht lange dort;
wie tausend und ein Mädchen sich mit Goldhaar
aus ihrem Schlaf erheben, gehn sie fort.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 20:49 von ZaunköniG.)
02.01.2010 14:10
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