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Isabella J. Southern: The Central Station
#1
GB 
Isabella J. Southern

Sonnets of the City

The Central Station

(fl. 1891)

The pulsing life blood of the City pours
Through thee its throbbing heart, unceasingly;
Along thy gleaming ways the current roars
In mingled tragedy and comedy.

Strange scenes from stranger lives, upon thy floors
Without rehearsal acted, thou dost see;
And sad farewells of those who leave our shores,
Bright marriage joy, and death's dark pageantry.

A link thou seemest in the lengthening chain
Which binds this land to that, and man to man,
Until on one great Brotherhood no stain

Of war remains, where once it wildly ran
A sleuth-hound, bringing ravage in its train.
Free intercourse like thine is hatred's ban!



Hauptbahnhof
Ü: ZaunköniG

Der Lebensstrom der Großstadt pulst und fließt
durch dich, ihr pochend Herz; die Massen spülen
durch die erhellten Straßen, es ergießt
sich ein Gemisch aus Lust- und Trauerspielen.

Auf deinen Fluren siehst du harte Szenen,
gespielt von Laien ohne jede Probe:
Ade an jene, die weit fort sich sehnen,
die Hochzeitsfreude, Trauergarderobe...

Du scheinst ein Glied in einer langen Kette,
die bindet Mensch an Mensch und Land an Land
bis eine Brüderlichkeit, unbefleckt

von Krieg, ersteht, wo einstmals Blut geleckt
der Jagdhund, wild verheerend seine Stätte.
Durch deinen Austausch wird der Hass gebannt!
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#2
ZaunköniG schrieb:Auf deinen Fluren siehst du harte Szenen,
gespielt von Laien ohne jede Probe:
Ade an jene, die weit fort sich sehnen,
die Hochzeitsfreude, Trauergargerobe...


Die Aufzählung im zweiten Quartett gefällt mir noch nicht. Ich versuche es mal so:


Auf deinen Fluren siehst du harte Szenen,
gespielt von Laien ohne jede Probe:
Hier Abschiedsgrüße, dort ein heißes Sehnen,
Hier Trauerflor, dort Hochzeitsgarderobe...
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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