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George Darley: The Moon and the Sea
Sneaky Offline
Metrik-Matador
*

Beiträge: 1.617
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Irland George Darley: The Moon and the Sea
George Darley
1795–1846 Irland / Großbritannien

The Moon and the Sea

Whilst the moon decks herself in Neptune's glass
And ponders over her image in the sea,
Her cloudy locks smoothing from off her face
That she may all as bright as beauty be;

It is my wont to sit upon the shore
And mark with what an even grace she glides
Her two concurrent paths of azure o'er,
One in the heavens, the other in the tides:

Now with a transient veil her face she hides
And ocean blackens with a human frown;
Now her fine screen of vapour she divides
And looks with all her light of beauty down;

Her splendid smile over-silvering the main
Spreads her the glass she looks into again.



Ü: sneaky

Wenn Luna sich in Neptuns Spiegel schmückt,
ihr Bild im Meer in Ruhe überdenkt,
die Wolkenlocken aus der Stirne streicht
dass aller Glanz ihr volle Schönheit schenkt,

bin ich am Strand, wohin `s mich zieht
beobachte die elegante Bahn,
die man in zwei azurnen Welten sieht,
in Meer und Himmel gleich, ein Silberkahn.

Mal birgt sie ihr Gesicht in leichtem Hauch,
der trübt das Meer wie eine Menschenstirn
das Grübeln; dann wieder teilt sich Dunst wie Rauch
und sie scheint klar als leuchtendes Gestirn,

Ihr Schein verzaubert silbern dann die Flut
zum Spiegelglanz, in dem ihr Antlitz ruht

Never sigh for a better world it`s already composed, played and told
28.01.2007 12:23
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ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 4.983
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #2
RE: George Darley: The Moon and the Sea
Mond und Meer
Ü: ZaunköniG

Wenn Luna sich in Neptuns Spiegel sieht
und in der See ihr eignes Bild bemißt,
sich eine Strähne von der Wange zieht,
daß sie so schön wie strahlend ist,

pfleg ich, daß ich es mir vom Strand beschau,
und staun’: Mit welcher Grazie kann sie fliegen,
zur gleichen Zeit auf Bahnen, die sich blau
in Meer und Himmel gegenüber liegen.

Nun birgt sie sich in Dünste, wie in Schnee
und schwärzt den Ozean mit ihrem Blick.
Nun lüftet sie den Schleier, erst ein Stück,

und schaut erneut in voller Schönheit nieder.
Ihr Lächeln übersilbert hell die See.
Und sie, die See, reicht ihr den Spiegel wieder.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.01.2008 18:37 von ZaunköniG.)
28.01.2007 14:49
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ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 4.983
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #3
RE: George Darley: The Moon and the Sea
Hallo Sneaky,

hier noch ein Vorschlag um die Z.11 etwas einzukürzen:

Zitat:Bald birgt sie ihr Gesicht in leichtem Hauch,
der trübt das Meer wie eine Menschenstirn
das Grübeln; bald teilt sich Dunst wie Rauch
und sie scheint klar als leuchtendes Gestirn,

LG ZaunköniG

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
12.02.2009 13:27
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